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Zukunft der Arbeit

 

Zukunft der ArbeitAutomatisierung, digitale Transformation und künstliche Intelligenz sind die aktuellen „Buzzwords“, wann immer es um die Zukunft der Arbeit geht. Und das nicht ohne Grund: Laut eines Berichts der OECD sind künftig 14 Prozent aller Jobs in den Mitgliedsstaaten durch Automatisierung gefährdet. Weitere 32 Prozent sind radikalen Veränderungen ausgesetzt. Was bedeutet das gerade für junge Menschen, die am Anfang ihres Arbeitslebens stehen?

In unseren Videos kommen einige von ihnen selbst zu Wort. Haben sie Angst, dass ihre Jobs in Zukunft verschwinden? Oder überwiegt der Technologieoptimismus? Wie wird sich ihrer Meinung nach der digitale Wandel auf die Karriere auswirken?

Neben persönlichen Stimmen finden Sie hier auf dieser Seite auch Hintergrundinformationen, Grafiken und zentrale Studien der OECD zum Thema. Was denken Sie über die Zukunft der Arbeit? Schreiben Sie uns an [email protected].

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#thefutureofwork

Julia, angehende Ingenieurspsychologin, blickt gespannt auf neue Felder, die zentral für die Beziehung Mensch-Technologie sind. Sie fragt: Wie können die Technologien uns helfen?

#thefutureofwork

Somphon, Personaler im öffentlichen Dienst, sieht die Arbeit der Zukunft schneller, digitaler, effizienter – aber auch unpersönlicher.

Schule – wie geht’s weiter?

Um aktuelle Trends und die Zukunft der Bildung geht es in einer neuen OECD-Studie. Die Autorin Tracey Burns hat unsere Fragen dazu beantwortet. „Welche Fähigkeiten werden benötigt, um 2030 auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein?“ Mehr...

Anteil der Stellen mit hohem Automatisierungs-Risiko

Der OECD zufolge sind in Norwegen, Neuseeland und Finnland die wenigsten, in der Slowakei, Litauen und der Türkei die meisten Jobs gefährdet. In Deutschland (54 %) sind auch weit mehr Jobs als im OECD-Durchschnitt (46 %) substituierbar. Mehr...

#thefutureofwork

Lisa, Produktdesignerin, meint, dass ihr Job in zehn Jahren nicht mehr existieren wird.

#thefutureofwork

Tom, Autoverkäufer, hat Angst, dass sein Job durch virtuelle Showräume ersetzt wird.

Publikationen zum Thema

Automatisierung – Ist mein Job betroffen?

Ob es darum geht, eine neue Software zu beherrschen oder den 3-D-Drucker zu bedienen: durch digitale Technologien verändern sich die Anforderungen vieler Jobs und sogar ganze Berufsbilder. Die OECD hat ermittelt, dass 14 Prozent aller Jobs in Mitgliedsstaaten automatisierbar sind und weitere 32 Prozent grundlegende Veränderungen erfahren können.

In diesem Kontext gibt die Automatisierbarkeit eines Berufs den Anteil an wesentlichen Tätigkeiten an, die theoretisch schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen ausgeführt werden könnten. In der Fachsprache spricht man hierbei auch vom Substituierbarkeitspotenzial des Berufs.

Doch welche Berufsfelder haben das größte Potenzial für Automatisierung? Nicht so stark betroffen sind im Allgemeinen Bereiche, die mit kreativer und sozialer Intelligenz zusammenhängen, wie beispielsweise Lehr- und Pflegeberufe. Jobverluste drohen vor allen Dingen dort, wo Routinearbeiten leicht von Maschinen ersetzt werden können. Daher besteht insbesondere im Bereich der Fertigungs-, Verkehrs- und Logistikberufe erhöhte Automatisierungsgefahr.

Somit betrifft die Automatisierung auch einige Bevölkerungsgruppen mehr als andere, nämlich diejenigen, die die besagten Routinejobs ausführen. Hierbei sind insbesondere junge Menschen in Einstiegspositionen sowie schlechter ausgebildete Personen zu nennen. Dies geht mit der generell steigenden Polarisierung von Jobs einher: In den letzten 20 Jahren ist eine Zunahme von gering- und hochqualifizierten Jobs zu beobachten, während jene Tätigkeiten, die mittlere Kenntnisse erfordern, zunehmend verschwinden.

Wie lässt sich all diesen Veränderungen begegnen? Die OECD rät, bessere Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Menschen höhere Bildungsabschlüsse, Fähigkeiten und Beschäftigungsraten erreichen können. Arbeitsmärkte sollen inklusiver gestaltet werden, damit sie strukturellen Veränderungen langfristig standhalten. So lässt sich sicherstellen, dass die menschliche Arbeitskraft nicht von intelligenten Maschinen ersetzt wird. Bildungs- und Ausbildungssysteme sollten so gestaltet sein, dass kognitive Fähigkeiten besonders gefördert werden, um die Herausforderungen digitaler Welten zu meistern.

Publikationen:

» Putting faces to the jobs at risk of automation (2018)

» IAB: Kurzbericht 4/2018

Welche F?higkeiten brauchen wir in der Zukunft?

Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge oder hochentwickelte Roboter werden die Rolle der Menschen im Produktionsprozess weiter verändern. In den nächsten Jahren wird es daher noch mehr auf individuelle Fähigkeiten und eine gute Ausbildung ankommen: Die Menschen müssen sich quasi komplementär den neuen Technologien anpassen.

Sowohl kognitive Fähigkeiten wie Lese- und Rechenkompetenz und problemlösungsorientiertes Handeln als auch tätigkeitsspezifische Fähigkeiten in der Informations- und Kommunikationstechnik sind in digitalen Industrien erheblich wichtiger als in traditionelleren, nicht-digitalen Industrien. Der Wandel verlangt also vor allen Dingen lebenslanges Lernen und Weiterbildung am Arbeitsplatz.

Hier ist jeder Einzelne gefragt, aber auch die Politik. Die OECD empfiehlt, Bildungs- und Weiterbildungssysteme zu verbessern und die konkrete Anwendung von Fähigkeiten und Lernprozessen am Arbeitsplatz stärker zu optimieren. Dafür ist langfristiges Denken essentiell: Ziel sollte nicht sein, kurzfristig Menschen in Beschäftigung zu bringen, sondern ihnen eine langfristige Perspektive auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft zu geben. Innovative Ansätze können institutionalisierte Fortbildungspraktiken oder individuelle „Lernkonten“ sein.

Publikationen:

» OECD Employment Outlook 2019

» OECD Employment Outlook 2018

» OECD Employment Outlook 2017

Soziale Sicherung auch für Gig Worker

‌Globalisierung und Digitalisierung dürften die Diskrepanz zwischen dem klassischen Ideal der abhängigen Vollzeitbeschäftigung ‌und den Arbeitsmarktrealitäten noch deutlicher machen. Schon allein, weil es immer einfacher und billiger wird, Arbeit online anzubieten und zu finden. So haben Arbeitsplattformen in den letzten Jahren ein spektakuläres Wachstum erlebt.

Und auch wenn die „Gig-Arbeiter“, die kurzfristig kleine Aufträge als Freiberufler übernehmen, noch immer einen recht geringen Anteil in den OECD-Ländern ausmachen, ist dies kein Nischenthema: OECD-weit sind im Durchschnitt 16 Prozent aller Arbeitskräfte selbständig und 13 Prozent aller abhängig Beschäftigten in befristeten Arbeitsverhältnissen. Diese sogenannten Nicht-Standardbeschäftigungsformen sind in den meisten OECD-Ländern im Zeitraum von 2000 bis 2016 gestiegen. Zu den Nicht-Standardbeschäftigungsformen zählen ArbeitnehmerInnen mit befristeten Verträgen, Teilzeitbeschäftigte, Selbständige und andere neuartige Arbeitsformen wie Gig Worker Crowdworker, die oft auch als digitale Tagelöhner bezeichnet werden.

Nicht-Standardbeschäftigte sind vielerlei Risiken ausgesetzt, die nicht durch soziale Sicherungssysteme abgefedert werden. Freiberufler, die nur zeitlich begrenzt für bestimmte Aufgaben eingestellt werden, können auch schnell wieder entlassen werden. Sie können sich bei Nachfrageschwankungen nicht auf die Einkommenssicherheit eines Standard-Arbeitsvertrags verlassen. Gleichzeitig haben sie geringeren Zugang zu Einkommensersatzleistungen als andere ArbeitnehmerInnen. Während sich Unternehmen so einen doppelten Kostenvorteil sichern, indem sie sowohl Sozialversicherungsbeiträge vermeiden als auch im Falle von Ausfallzeiten nicht bezahlen müssen, bedeutet dies für die ArbeitnehmerInnen ein doppeltes Risiko.

Die Regierungen einiger OECD-Länder haben bereits erste Maßnahmen ergriffen, um sich diesen Arbeitsmarktwandlungen anzupassen und allen Beschäftigten adäquaten Sozialschutz zu gewährleisten. Die OECD empfiehlt, die Sozialversicherungsbeiträge soweit wie möglich über alle Beschäftigungsformen hinweg zu harmonisieren und die Einkommenssicherheit Nicht-Standardbeschäftigter zu erhöhen.

Publikationen:

» The Future of Social Protection: What Works for Non-standard Workers? (2018)

» Job Creation and Local Economic Development 2018: Preparing for the Future of Work (2018)

Neue Formen des sozialen Dialogs

Vom technologischen und soziökonomischen Wandel sind Unternehmen, Regierungen und die Zivilgesellschaft gleichermaßen betroffen. Gemeinsam müssen sie darüber nachdenken, wie Menschen auf neue Arbeitsplätze, Kompetenzen und Technologien vorbereitet werden können.

Im Hinblick auf den sozialen Dialog sind zukünftig zwei Punkte besonders beachtenswert. Aufgrund der aktuellen Tendenz hin zu flexibleren, maßgeschneiderten Arbeitsvereinbarungen bieten „one-size-fits-all“-Regulierungen keine Lösungen, die den Bedürfnissen aller ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen entsprechen können. Außerdem wird es immer schwieriger, ArbeiternehmerInnen zu organisieren und ihnen eine Stimme zu geben, da sie in zunehmendem Maße unabhängig voneinander arbeiten und durch räumliche Entfernung, Sprache und rechtlichen Kontext getrennt sind.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, empfiehlt die OECD mehr Offenheit gegenüber neuen Formen des Sozialdialogs und sozialer Partnerschaften sowie ihre aktive Förderung. Ein Beispiel hierfür ist die „Independent Drivers Guild“ in New York City, eine freiberufliche Gruppe, die sich zusammengeschlossen hat, um Tarifverhandlungen über Bezahlung und Arbeitsbedingungen von (Taxi-)Fahrern zu führen. Ein weiteres Beispiel aus Deutschland ist die von der IG Metall gegründete Plattform „FairCrowdWork Watch“, die zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von digitalen ArbeitnehmerInnen beiträgt.

Publikationen:

» OECD Employment Outlook 2019

» Future of Work and Skills (2017)

» High-Level Policy Forum on the New OECD Jobs Strategy (2017)

» Good Jobs for All in a Changing World of Work: The OECD Jobs Strategy

Wie ver?ndert sich die Arbeitswelt speziell für Frauen?

Auch wenn von der Automatisierung hauptsächlich Berufsgruppen betroffen sind, in denen traditionell Männer dominieren: Die Folgen digitaler Transformation wirken sich auch auf Frauen aus – positiv wie negativ.

Digitale Technologien können zum Beispiel dabei helfen, eine leistungsgerecht vergütete Arbeit zu finden, und das in flexiblen Arbeitsmodellen: mobil, von zu Hause, in Gleitzeit. Dadurch lassen sich geschlechtsspezifische Ungleichheiten abbauen und der Arbeitsmarktzugang inklusiver gestalten.

Auf der anderen Seite sprechen OECD-Berichte von einem „digital gender divide“, der geschlechtsspezifische Ungleichheit im digitalen Bereich beschreibt. Computer- und Softwareumgang wird wichtiger. Hier sind Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht so weit verbreitet, wie vermutet, aber dennoch existent. Beispielsweise sind nur 15 Prozent aller Software-Programmierer in IT-Unternehmen weiblich.

Die OECD fordert daher größere Anstrengungen, um für mehr Gerechtigkeit unter den Geschlechtern zu sorgen. Dazu gehört beispielsweise, die Attraktivität von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)-Fächern für Frauen zu erhöhen. Denn bislang sind nur 25 Prozent der Absolventen von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie)- bzw. 24 Prozent von Ingenieursstudiengängen weiblich.

Publikationen:

» Bridging the Digital Gender Divide (2018)

» Going Digital: The Future of Work for Women (2017)

#thefutureofwork

Karl, Lebensmitteltechnologie-Student, sieht durch Automatisierung gefährliche Prozesse sicherer werden.

#thefutureofwork

Caroline arbeitet im Leuchtenvertrieb. Sie sieht den digitalen Umbruch als Chance, von intelligenteren Techniksystemen zu profitieren.

#thefutureofwork

Jonathan, Eventmanager, sieht seinen Beruf nicht aussterben.

 

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Meine Zahl: 46

Den Arbeitswissenschaftler Paolo Falco bewegt das Thema „Zukunft der Arbeit“. Die Zahl 46 steht für den durchschnittlichen Anteil an Arbeitsplätzen, der sich sehr wahrscheinlich radikal verändern wird. Mehr...

Datenbank: Skills for Jobs

Welche Qualifikationen sind in welchem Land gefragt? Sie möchten Ihre Karriere ändern, wissen aber nicht, welche neue Fähigkeiten Sie dafür erwerben müssen? Unsere Datenbank liefert Antworten:

» www.oecdskillsforjobsdatabase.org

Wie sehen Sie die Zukunft?

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